Golfclub

Herzlich Willkommen auf der Internetseite des Golfclub Schloss Auel!

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Wir freuen uns, Sie auf unserer Internetseite begrüßen zu dürfen. Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen einen umfassenden Überblick über das Geschehen rundum unseren Golfclub geben.

Auf unserem Golfplatz finden Sie übrigens aktuell den längsten “Zauberteppich” weltweit auf einem Golfplatz. Mit diesem Laufband gelangt man nun mühelos von Grün 1 zu Abschlag 2 wobei ca. 30 Höhenmeter überwunden werden.

Aktuelle Platzbelegungen - Liebe Mitglieder & Gäste, bitte halten Sie die im Internet und an der Tafel ausgeschriebenen Sperrzeiten bei Turnieren unbedingt ein. Ebenso bitten wir Sie die Sperrschilder bei Turnieren an den Abschlägen zu beachten.

Datum
Platz
Turnier
1-9
10-18
Zusatzinfo
24.09.201418 LPHerrengolf HC aufsteigend-Zählspiel v/o Start: 13:00 im Anschluss 9 Loch Turnier (1-9)12:30 - folgt14:30 - folgt18 & 9-Loch Turnier
25.09.201418 LPSeniorengolf v/o Start: 12:30 Uhr12:00 - folgt14:00 - folgt18 & 9 Loch Turnier
30.09.201418 LPDamengolf Pink Ribbon v/o Start: 16:0015:30 - folgt18 LP (1-9)
01.10.201418 LPHerrengolf v/o Start: 13 h 9 Loch Turnier im Anschluss12:30 - folgt14:30 - folgt18 & 9 Loch Turnier
04.10.201418 LPMonats/Rookiebecher v/o Start: 10:00 h (Rookie im Anschluss)09:30 - folgt11:30 - folgt18 & 9 Loch Turnier
07.10.201418 LPDamengolf Erntedank v/o Start: 13:00 h12:30 - folgt14:30 - folgt
08.10.201418 LPHerrengolf v/o Start: 13 h 9 Loch Turnier im Anschluss12:30 - folgt14:30 - folgt18 & 9 Loch Turnier
09.10.201418 LPSeniorengolf Almabtrieb Kanonenstart: 12:30 h. Tee 1 & 1012:00 - folgt12:00 - folgt18 Loch Turnier Kanonenstart
14.10.201418 LPDamengolf Bacchusfest v/o Start: 13:0012:30 - folgt14:30 - folgt
25.10.201418 LPSaisonsabschluss Scramble nv/i Kanonenstart: 12:0011:30 - folgt11:30 - folgt18 Loch Turnier Kanonenstart

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Nanjing 2014: Unser Weg zu Olympia

Vielleicht hat es der ein oder andere unter euch schon mitbekommen. In den letzten zweieinhalb Wochen wurde mir die große Ehre zuteil, zu den Youth Olympic Games (YOG) nach Nanjing zu fliegen und dort im Rahmen des dsj academy camps der deutschen Sportjugend, unser Olympiateam zu unterstützen und die chinesische Kultur hautnah erleben zu dürfen. Der Deutsche Golfverband (DGV) hatte mich dafür beworben und eingeladen. Da ich in dieser Zeit einiges erlebt habe, möchte ich meine Eindrücke gerne mit euch teilen.

 

Vorab schonmal eins: Die Chinesen sind schon ein verrücktes Volk. Aufgeregt, fast euphorisch wurden wir in den Strassen aufgenommen. Dabei immer super gastfreundlich, zuvorkommend und immer mit einem verlegenen Lächeln auf den Lippen.

Viele Einheimische wollen ein Foto mit uns

Viele Einheimische wollen ein Foto mit uns

Von der ersten Sekunde ist klar: Für das Land und vorallem für die Stadt Nanjing, die sich mit knapp 6 Millionen Einwohnern selbst als „Kleinstadt“ bezeichnet, ist dieses Event ein absolutes Highlight. Überall, wirklich in den verlegensten Ecken der Stadt findet sich ein Logo, das Maskottchen Nanjingele oder das Werbeplakat der Jugendspiele. Jahrelange Vorbereitung verwandelt die Stadt in einen Tempel des Sports, knapp 30.000 Volunteers verteilen sich auf die ganze Stadt, zeigen sich dabei hilfsbereit und lassen sich anmerken, dass auch für sie diese Veranstaltung etwas ganz Besonderes ist. Nanjing ist also bereit für ein Fest der ganz besonderen Art.

Ich muss gestehen: Als ich Anfang des Jahres den Anruf des DGV bekommen habe und von den Jugendspielen erfahren habe, wusste ich nichtmal, dass es sowas gibt. Das zweite Mal werden die Sommerspiele erst ausgetragen und auch in Bezug auf dieses Jahr findet eine detaillierte Berichterstattung der Spiele in Deutschland nicht statt. Das ist auch so gewollt, erfahren wir später. Vor der Wiederaufnahme des Golfsports als olypmpische Disziplin hatte ich mit dem Thema Olympia nicht allzuviel zu tun. Das Motto „Vision Gold“, dass der Golfverband bei den zweijährlichen Jugendgolfkongressen ausgibt, konnte ich für mich persönlich nicht wirklich einordnen…bis jetzt!

In der Zwischenzeit habe ich mich viel über die Spiele und über das Land informiert und mir dabei Fragen gestellt, die ich mir mit der Reise beantworten wollte: Was kann unser Sport von den Olympischen Jugendspielen lernen? Was kann ich persönlich von dem Academy Camp mitnehmen? Was kann ich über China und seine Kultur lernen?

YOG-Selfie mit unseren siegreichen Beachvolleyballerinnen

YOG-Selfie mit unseren siegreichen Beachvolleyballerinnen

Meine Reise begann in München, wo ich die Teilnehmer des Camps zum ersten Mal kennen lernen durfte. Das dsj academy camp richtet sich an junge Erwachsene zwischen 18 und 26 Jahren, die sich ehrenamtlich im Sportberein und/oder Fachverband engagieren. So war die Gruppe bunt gemischt, sowohl vom Alter als auch der Sportart. Von Basketball, Hockey, Segeln über Judo, Tischtennis und Turnen war fast alles mit dabei. Begab ich mich anfangs noch mit etwas Unwohlsein auf meine Reise, da ich so gut wie keinen kannte, so war ich extrem begeistert, wie toll und vorurteilsfrei ich von der Gruppe aufgenommen worden bin. Meine Zweifel, ich könnte aufgrund meiner klischeebehafteten Sportart anders behandelt werden, waren sofort verflogen. Vielmehr stieß ich auf viel Interesse, was ich denn genau mache und wie denn das im Golfsport so alles genau funktioniert. Selten habe ich mich in einer Gruppe so wohl gefühlt wie in Nanjing. So unterschiedlich doch unsere sportlichen Ausrichtungen waren, so hatten wir alle eines gemeinsam: Wir sind alle Teil einer großen Sportfamilie, eine Idee, die auch den olympischen Geist kennzeichnet. In privaten Gesprächen merke ich immer wieder, dass viele der Teilnehmer meine Ansichten teilen und auch mit den selben Problemen zu kämpfen haben. Im Nachhinein kann ich sagen, dass der Austausch mit den anderen Teilnehmern für mich die wertvollste Erfahrung war, ganz abseits der Olympiade.

Menschenpyramide bei der Eröffnungsfeier (Foto: J. Kusber)

Menschenpyramide bei der Eröffnungsfeier (Foto: J. Kusber)

Share the Games, share our dreams“ (Teile die Spiele, teile unsere Träume) ist das Motto der Youth Olympic Games in Nanjing. Ein Motto mit Aussagekraft und was die Stadt mit jeder Minute gelebt hat. Mit dem virtuellen Fackellauf hatte schon eine Weile vorher jeder die Chance, mittels einer Handy App das olympische Feuer weiterzutragen. Unter dem Stichwort YOGselfie konnte jeder selbst ein Foto in die Welt schicken und die Spiele damit nach außen tragen. Auch IOC-Präsident Thomas Bach machte mit und begann mit einem Selfie im Rahmen der Eröffnungsfeier. Apropos Eröffnungsfeier…die war einfach gigantisch. Ich denke, dass keiner unserer Truppe mit so etwas gerechnet hatte. In einer super aufwendigen Inszenierung wurden Teile der chinesischen Geschichte mit olympischen Traditionen kombiniert, dabei immer kreativ und höchst spektakulär. Das ganze fand im beeindruckendem “Nanjing Olymic-Sports-Center Stadium” statt, eine Arena als Kernort der olympischen Jugendspiele, die rund 60.000 Zuschauer fasst.

Roman und ich vor dem Nanjing Olymic-Sports-Center Stadium

Roman und ich vor dem Nanjing Olymic-Sports-Center Stadium

Nachdem wir uns etwas aklimatisiert hatten, bekamen Roman (ebenfalls Golfspieler aus Neunkirchen-Seelscheid) und ich dann glücklicherweise die Chance, auch einen Golfwettkampf zu besuchen. Dafür suchten wir uns den Mixed-Wettkampf aus, bei dem sich die Mädchen und Jungen des jeweiligen Landes zu einem Team zusammentun und gemeinsam für ihre Farben aufteen. Nachdem unsere deutschen Athleten Olivia Cowan (GC St. Leon-Rot) und Jonas Liebich (GC Olching) am Vortag im Bestball eine sehr starke 63 (-9) gespielt hatten und auf dem geteilten dritten Rang abschlossen, war unsere Vorfreude umso größer. Der Turniertag an sich verlief dann etwas ruhiger um die beiden. Im klassischen Vierer wollten die Birdies nicht wirklich fallen, doch dank eines bärenstarken Finish von -3 auf den letzen 4 Loch gab es für uns dann doch die Möglichkeit, mit den beiden zu jubeln. Nach dem gelungenen Tag gabs dann noch ein Mittagessen mit den beiden und Nationaltrainer Uli Eckhardt. Für Roman und mich natürlich ein schönes Erlebnis und sicher auch ein kleiner Tapetenwechsel von der sonst eher grauen Innenstadt.

v.l. Roman, Jonas, Olivia und ich nach der Golfrunde

v.l. Roman, Jonas, Olivia und ich nach der Golfrunde 

Die Idee hinter den Youth Olympic Games ist es, den sportlichen Wettkampf mit kulturellem Verständnis und Persönlichkeitsentwicklung für die Sportler zu verbinden. Deshalb wurde schon damals das “Culture and Education Programme” (CEP) ins Leben gerufen.

Anstieg zum Gipfel des Purple Mountain (Foto: Kai Peters)

Anstieg zum Gipfel des Purple Mountain (Foto: Kai Peters)

Mittels vielen kleineren oder größeren Ständen im olympischen Dorf und in der Stadt soll den Athleten die Kultur und Geschichte der Stadt näher gebracht werden. Auch wir bekamen die Chance, an einem kleinen Teil des Programmes teilzunehmen. Bei einer Besichtigung der Stadtmauer von Nanjing wurden wir vorallem selber aktiv und nahmen an vielen kleinen kreativen Aufgaben teil, wie beispielsweise einen eigenen Ziegelstein herzustellen, auf dem wir uns dann promt mit Handabdruck, Namen und Nationalität verewigt haben. Das CEP wird von den Sportlern überwiegend positiv aufgenommen und ist für die meisten eine willkommene Abwechslung zwischen den sportlichen Wettkämpfen. Unsere Gruppe bestieg dann einige Tage später auch noch den “Purple Mountain”. Ein kräftezehrender Tagesausflug bei dem wir fast 500 Höhenmeter durch steinige Waldwege bewältigten. Entlohnt wurden wir dafür mit dem tollen Ausblick über die Stadt Nanjing und einer Seilbahnfahrt zurück ins Tal.

Beim CEP gibts einiges zu entdecken. Hier mit Ellen aus Hannover (Bild: Kai Peters)

Beim CEP gibts einiges zu entdecken. Hier mit Ellen aus Hannover (Bild: Kai Peters)

Ich bin jetzt schon einige Tage wieder in Deutschland und schaue ehrlich gesagt sowohl mit lachendem, als auch mit weinendem Auge zurück auf die Zeit in China, denn ich habe dort soviel mitgenommen und erlebt, soviele neue Freunde gewonnen und eine wirklich tolle Zeit gehabt. Für alle, die ihre Bedenken mit dem Land und seinen Eigenarten haben, so empfehle ich euch: Probiert es einfach mal aus, wenn ihr die Gelegenheit bekommen solltet. Ihr werdet vielleicht nicht alles gut finden, aber vielleicht werdet ihr auch positiv überrascht. Und keine Angst mit dem Essen…das fand ich z.B. echt klasse :)

Ich habe die Zeit genutzt, um mir auch meine Fragen zu beantworten, die ich mir anfangs in diesem Artikel gestellt habe. Was habe ich über China gelernt? Selten habe ich so einen Zusammenhalt gesehen. Wie eine Stadt, die es nicht immer leicht gehabt hat und einige Rückschläge einstecken musste, so eine große Veranstaltung mit einer gewissen Leichtigkeit und mit Herz ausgetragen hat, beeidruckt mich. Man hat zu jeder Zeit gemerkt, wie stolz die Bevölkerung auf ihre Stadt ist, wie leidenschaftlich sie ihre Sportler gefeiert hat und wie sie diese Olympiade mit all ihren Werten gelebt hat.

Das Youth Olympic Village

Das Youth Olympic Village

Was kann unser Sport von den Youth Olympic Games lernen? Ich denke, dass die olympische Idee von Fairness so ziemlich nahe an dem ist, was wir unter dem “Spirit of the Game” verstehen. Bereits auf der ersten Seite unseres Regelbuches ist von Ehrlichkeit, Höflichkeit und Sportsgeist zu lesen. Immer wieder fallen mir in Nanjing die Parallelen auf. Doch was ist der Unterschied zwischen den großen Golfmeisterschaften und Olympia? Es ist eine Sache, für sich auf dem Platz zu stehen und ein gutes Ergebnis einzufahren. Bei Olympia geht es um mehr. Wir, als Golfer, sind Teil einer großen Familie. Einer Familie des Sports und in dieser Sache vereeint auch Teil der deutschen Familie bis hin zur gesamten olympischen Familie.  Es geht nicht mehr um den einzelnen Sportler, sondern darum, für etwas zu stehen und für etwas zu kämpfen. Wir sind Teil von etwas größerem. Dieser Gedanke hat mich besonders fasziniert und ich bin jetzt schon höchst gespannt, was uns 2016 in Rio erwarten wird.

Wenn es eins ist, was ich aus Nanjing mitgenommen habe, dann ist das Motivation. Die Motivation immer weiter zu machen und sich zu engagieren, auch wenn es mal nicht so rund läuft. Denn sich für etwas einzusetzen, an dem man Spass hat und zu sehen, dass das, wofür man sich einsetzt, es wert ist, ist mit das beste Gefühl der Welt. Und am Ende bleibt mir nichts mehr, als “Danke” zu sagen. Danke an das Team des dsj Camps, in dem ich so viele tolle Menschen und neue Freunde gefunden habe, danke an den DGV und unser Büro, die mir diese wundervolle Reise ermöglicht haben, danke an unseren Golfclub und seine Mitglieder, der mir schon soviel gegeben hat und danke an meine Familie und Freunde, die mich immer unterstützt haben. Ihr seid der Grund warum es sich lohnt, weiterzumachen.

Ein Artikel von Tim Pischkowski

 

v.l. Franziska, Johanna, Simon und Rieke

v.l. Franziska, Johanna, Simon und Rieke

 Wer mehr Bilder von unserer Reise sehen möchte, fragt entweder mich direkt, oder besucht den Webblog von Johannes Kusber www.jkusber.de :)

 

 

 

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